Solidaritätsaktion „Rosbach hilft!“

Die Stadtverwaltung Rosbach v.d.Höhe hat für Risikopersonen, die keine Angehörigen im nächsten Umfeld haben, die Solidaritätsaktion „Rosbach hilft!“ initiiert. „Im Moment schauen wir alle verständlicherweise viel auf das, was derzeit nicht mehr möglich ist. Ich möchte bei allem Verständnis für die individuellen Sorgen jedes Einzelnen unseren Fokus aber auch auf Solidarität und diejenigen, die jetzt unsere Hilfe benötigen, richten.“, sagte Bürgermeister Maar. Er dankt allen Helferinnen und Helfern, die sich bis jetzt gemeldet haben und ruft weiter dazu auf, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. „Ich erlebe eine großartige Solidarität in unserer Stadt. Jeder, der zur Risikogruppe zählt, sollte jetzt jedoch Hilfe annehmen und seine Einkäufe erledigen lassen.“, sagte Maar.

Seniorinnen und Senioren und Menschen mit einer Risiko-Vorerkrankung sind besonders gefährdet. „Bitte melden Sie sich bei uns! Es gibt viele engagierte Mitmenschen, die Ihnen gerne bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln, für das Rezeptabholen beim Arzt, für den Gang zur Apotheke oder für den Spaziergang mit dem Hund zur Seite stehen möchten.“, so Bürgermeister Maar.

Die Stabsstelle des Bürgermeisters hat alle Vereine aber auch Unternehmen angeschrieben. Bis jetzt haben sich über 80 Menschen aufgrund des Aufrufs gemeldet und haben Hilfe angeboten. „Wir sind überwältigt, wie viele Menschen sich innerhalb so kurzer Zeit gemeldet haben.“ Jetzt werden Hilfesuchende und Helfende koordiniert.

Im Moment wird den hilfebedürftigen Personen jeweils ein Helfer zugeordnet. „Wir haben uns aus zwei Gründen dazu entschieden und wollen die Menschen dadurch auch schützen.“, erklärte die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Marion Hallwirth. Zum einen muss der Virus eingedämmt werden. Die Helfer sollen daher vorerst nur mit einem Haushalt Kontakt haben – und das so wenig wie möglich. Hierzu wurde ein Merkblatt entworfen, um den Prozess für alle Beteiligte nachvollziehbar zu dokumentieren. Zum anderen stellt sich die Frage, ob eine Helferin beim Einzelhandel für viel mehr als einen weiteren Haushalt einkaufen kann.

Im Moment nimmt die Verwaltung täglich viele Hilfemeldungen auf und wertet diese aus. „Wir müssen nun zunächst prüfen, ob wir mit den momentanen Ehrenamtlichen alle Bedarfe erfüllen können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Moment nur die hilfebedürftigen Personen bedienen können, die am dringendsten Hilfe benötigen.“, erklärte Stabsstellenleiter Sebastian Briel. Zunächst können nur die Personen berücksichtigt werden, die keine oder keine gesunden Angehörigen vor Ort haben. „Wir bitten Sie das Angebot nur in Anspruch zu nehmen, wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, Ihre Einkäufe zu tätigen.“, sagte Briel.

Hilfesuchende und ehrenamtliche Helfer können sich täglich von 08:00 – 12:00 Uhr an  folgende Telefonnummer wenden: Frau Hallwirth - Tel.: 06003/822-211 oder jederzeit per E-Mail an: kultur@rosbach-hessen.de.

„Mit der Aktion „Rosbach hilft!“ wollen wir als Stadtverwaltung unseren Beitrag zum Kampf gegen das Corona-Virus aber auch für eine soziale und mitmenschliche Stadt Rosbach v.d.Höhe leisten. Ich möchte Sie bei dieser Gelegenheit dazu aufrufen, Ihre Einkäufe bei unseren heimischen Gewerbebetrieben und Unternehmen zu tätigen, um auch diese in einer schwierigen Zeit zu unterstützen.“, sagte Bürgermeister Maar.

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